Teil eines Werkes 
111. Band, Der Pirat : 2. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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naſtir geweſen, wo der Haff⸗ Fiſch*) vorher in tiefer Fin⸗ ſterniß geſchlummert hatte. Deswegen gab ich Dir jenes edle Geſchenk, und Du weißt wohl, daß, ſeit dieſer Zeit, jedes Auge auf dieſen Inſeln Dich als ſeinen Sohn oder Bruder, hochbegabt vor allen andern Juͤnglingen, und als den Guͤnſtling derer angeſehen hat, deren Stunde der Macht dann iſt, wenn Tag und Nacht ſich vermaͤh⸗ len 5).-

Ach, Mutter, ſagte Mordaunt, Euere freundliche Gabe

mag mir wohl Gunſt verſchafft haben, allein ſie hat ſie mir

nicht erhalten koͤnnen, oder ich ſelbſt bin nicht im Stande geweſen, ſie mir zu erhalten doch, was liegt daran?

*) Der größere Seehund, oder das Seekalb, welches die einſamſten Schluchten zu ſeinem Aufenthalte wählr. S. Dr. Edmonſtones Beſchreibung von Shetland. Thl. 2. S. 294.

4*) Die Draus oder Traus, die rechtmäßigen Nachfolger der nordi⸗ ſchen Dvergar(Zwerge) und in inniger Verbindung mit den Feen ſtehend, wohnen, wie dieſe, in dem Innern grüner Hügel und Höhlen, und ſind um Mitternacht am mächtigſten. Sie verfertigen künſtliche Arbeiten in Eiſen, wie aus edlen Metallen, ſind zuweilen den Sterblichen hold, gewöhnlich aber launig und bözartig. Unter dem gemeinen Volke auf Shetland herrſcht noch ein allgemeiner Glaube von ihrem Daſeyn. Auf den benachbarten Farser Inſeln, werden ſie Foddenskeniand oder unterir⸗ diſche Leute genannt, und Lucas Jaeobſon Debes, der

mit ihren Eigenthümlichkeiten genau bekannt iſt, verſichert uns (in ſeiner Beſchreibung der Faröer⸗Inſeln, die im ſiebenzehnten Jahrhundert erſchien), daß ſie an allen den Orten wohnen, wo

Blut vergoſſen worden iſt, oder die durch die Begehung irgend

einer großen Sünde befleckt worden ſind. Sie haben eine Regle⸗ vung, welche monarchiſch zu ſeyn ſcheint. 4

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