136 werde, ſo, wle er da iſt. Hute Dich, das Geringſte darin von der Stelle zu ruͤcken oder zu beruͤhren. Der iſt des Todes, der den Inhalt nur anſieht. Ich ſage dies nicht umſonſt, und will, daß man mir puünktlich Gehorſam leiſte.“
Euer Wille ſoll geſchehen, Mutter, ſagte Ronaldſon. Ich ſtehe dafuͤr, daß nicht angeruͤhrt werden ſoll, da Ihr es ſo haben wollt.
Weit hinter den uͤbrigen Dorfbewohnern kam eine al⸗ te Frau, die mit ſich ſelbſt ſprach, und ihre Gebrechlichkeit verwuͤnſchte, die ſie zwänge, ſo weit zuruͤckzublelben, je⸗ doch mit aller Macht vorwaͤrts ſtrebte, um auch ihren Theil an der Beute zu erhaſchen.
Als ſie ihr naͤher kamen, war Mordaunt nicht weni⸗ get erſtaunt in ihr ſeines Vaters alte Haushaͤlterin zu er⸗ kennen. Was iſt das, Swertha, ſagte er: wie kommſt Du hieher? 3
„Ich war nur ſo hinausgeſchlendert, um nach melnem alten Herrn und nach Euer Geſtrengen auszuſehen,“ ant⸗ wortete Swertha, wie ein Verdrecher, der auf der That ertappt wird; denn bei mehr als einer Gelegenheit hatte Herr Mertoun ſein großes Mihfallen uber dergleichen Gaͤnge zu erkennen gegeben, wie der, auf dem ſie jetzt begriffen war. 3
Mordaunt war indeſſen zu ſehr mit ſeinen elgenen Gedanken beſchaͤftigt, als daß er auf ihr Treiben haͤtte achten ſollen. Haſt Du meinen Vater geſehen? ſag⸗ te er.
„Ja wohl, habe ich ihn,“ antwortete Swertha.„Der gute Herr war im Begriff, die Erichs Srnfen hinunter⸗ zuklimmen, was ihm den Tod gebracht haben koͤnnte, da er


