Teil eines Werkes 
110. Band, Der Pirat : 1. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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Auf der Landſeite iſt das Vorgebirge mit kurzem Graſe bedeckt, und laͤuft ſteil zu einer kleinen Landzunge hinab, in welche die See kleine Buchten hineingeſpuͤlt hat, welche, von beiden Seiten der Inſel immer tiefer eingrei⸗ fend, ſich allmaͤhlig einander naͤhern, ſo daß es ſcheint, als ob dieſe Buchten in kurzem ſich mit einander vereinigen und Sumburgh⸗Head allein daſtehen bleiben duͤrfte, das dann, aus einem Vorgebirge, zu einer einzelnen Bergſpitze wer⸗ den wuͤrde, gaͤnzlich getreunt von dem Feſtlande, deſſen aͤu⸗ ßerſtes Ende es jetzt bildet.

Die Menſchen hatten indeß, in fruͤheren Zeiten, dieß als ein noch weit entferntes oder unwahrſcheinliches Ereig⸗ niß angeſehen, denn ein norwegiſcher Haͤuptling in alter Zeit, oder, nach anderen Nachrichten, und wie der Name Jarlshof beinahe ſchließen laͤßt, ein alter Graf, von den Orkney⸗Inſeln, hatte dieſe Landzunge auserſehen, einen Wohuſitz darauf zu erbauen. Dieſer iſt ſchon ſeit langer Zeit gaͤnzlich verlaſſen und nur mit Muͤhe kann man noch die Spuren davon auffinden, denn der lockere Sand, wel⸗ chen dle Winde dieſer ſtuͤrmiſchen Gegenden hinuͤberwehen, hat die Truͤmmer der Gebaͤude bedeckt und halb begraben; zu Ende des ſiebenzehnten Jahrhunderts war indeſſen ein Theil des Schloſſes des Grafen noch vorhanden und in be⸗ wohnbarem Zuſtande. Es war ein rohes Gebaͤnde von unbehauenen Steinen, das nichts Anziebendes füͤr das Auge hatte, oder Nahrung fuͤr die Einbildungskraft gewaͤhrte. Ein großes altvaͤteriſches Haus, mit oinem hohen, mit Plat⸗ ten von grauem Sandſteine gedeckten Dache, wuͤrde viel⸗ leicht dem neuern Leſer den beſten Begriff davon geben. Der Fenſter waren wenige, dieſe ſehr klein und am Ge⸗ baͤude oben und unten, ohne die geringſte Regelmaͤßigkeit,

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