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Osbaldiſtone bis ins Wirthshaus an der Ecke.—„Herr Osbaldiſtone,“ fluͤſterte er mir zu,„thut Mattie keinen Schimpf an, ſie iſt eines ehrlichen Mannes Tochter, und eine nahe Baſe des Lairds von Limmerfield.“
Achtes Kapitel.
Woller Ihr meine geringen Dienſte annehmen? Ich bitte, laßt mich von Eurem Brod eſſen, wenn es auch das ſchwärzeſte iſt, und von Eurem Tranke trinken, wär' er auch noch ſo dünn; ich will Euch für vierzig Schilling ſo viel Dienſte thun, als ein Anderer für drei Pfund. 2.
Chreene.
Ich gedachte der Abſchiedsermahnung des ehrlichen Rathmanns hielt es aber fuͤr keinen Schimpf, der halben Krone, womit ich Mattie's Begleitung belohnte, einen Kuß hinzuzufuͤgen, und ihr:„Pfui, Herr!“ ſchien eben keinen ſonderlichen Zorn uͤber die Beleidigung auszudruͤcken. Wiederholtes Pochen weckte zuerſt ein paar verlaufene Hun⸗ de, die mit aller Macht zu bellen anfingen, dann einige Koͤpfe mit Nachtmuͤtzen, die aus den benachbarten Fenſtern
ſahen, und mich wegen des ſtoͤrenden Geraͤuſchs in der Nacht eines Feſttags ausſchalten. Waͤhrend ich befuͤrchtete, dem Donner ihres Zorns moͤchte ein Guß folgen, wie aus Pantippe's Hand, erwachte Frau Fiyter ſelbſt, und begann in einem Tone, der fuͤr des Sokrates philoſophiſche Ehehaͤlfte haͤtte paſſen koͤnnen, ein paar Zauderer in der Kuͤche aus⸗ zuſchelten, daß ſie nicht ſchnell an die Thuͤre eilten, um
die Wiederholung des Laͤrms zu verhindern.


