Teil eines Werkes 
102. Band, Robin der Rothe : 3. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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89 3 Und was die Zeit betrifft, wenn Ihr's wieder ſehen ſollt, nun, dann, wann der Koͤnig wieder ſein Eigenthum hat, wie's im alten Liede heißt.

Das ſchlimmſte von auem, Nobin, ja, Ihr treuloſer Verraͤther, das ſchlimmſte von allem! Wollt Ihr uns wieder das Papſtthum bringen, und die willkuͤrliche Gewalt, die Pfruͤndner, die Chorhemden und die an⸗ dern alten Graͤuel? Da geht lieber wieder auf Beute und Raub aus, und erpreßt Geleiregeld, beſſer ſtehlen, als ein Land zu Grunde richten. 3

Pfui, pfui, damit koͤnnt Ihr zu Hauſe bleiben, aut⸗ wortete der Celte;wir haben uns ja ſchon lange gekannt. Ich werde ſchon ſorgen, das Euer Laden nicht ausgeraͤumt wird, wenn einmal die Hochlaͤnder uͤber die Glasgower Buden kommen, und die alten Ladenhuter ausraͤumen. Und wenn es nicht gerade Euer Amt verlangt, ſo muͤßt Ihr mich nicht oͤfter ſehen, Nicol, als ich mich ſehen laſ⸗ en will...

Eure Verwegenheit, Robin, kringt Euch noch an den Galgen, das wird man ſehen und hoͤren. Aber ich will nicht der Ungluͤcksvogel ſeyn, und mein Neſt beſchmutzen, wenn es nicht die Norh durchaus verlangt, oder die Pflicht; denn wenn die ruft, ſo darf niemand ungehorſam ſeyn. Und wer den Teufel iſt denn das? fuhr er fort, ſich zu mir wendend,wahyrſcheinlich einer, den Ihr angeworben habt. Er ſieht aus, als haͤtte er einen wackern Muth für die Landſtraßſe, und einen langen Hals fuͤr den Gal⸗

gen.

Das, guter Herr Jarvie, ſagte Owen, der gleich

mir ſtarr vor Erſtaunen dieß feltſame Erkennungsſcene

betrachtet, und das nicht minder feltſame Geſpraͤch zwi⸗