Teil eines Werkes 
102. Band, Robin der Rothe : 3. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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75 Vortheil der hoͤflichen, beſcheidenen und willfaͤhrigen Herrn Mac Vittie und Mac Fin in die Waagſchale legte, und von Jaroie als einem trozigen, eingebildeten ſchottiſchen Kraͤmer ſprach, mit dem man ſich in keine Geſchaͤfte ein⸗ laſſen koͤnne.

Es war alſo nicht zu verwundern, daß Owen unter dieſen Umſtaͤnden, die ich erſt einige Zeit nachher genauer erfuhr, bei der Verlegenheit, in die das Haus durch die Abweſenheit meines Vaters und Raſhleighs Verſchwinden gerieth, ſich bei ſeiner, zwei Tage vor der meinigen erfolg⸗ ten Ankunft an die freundſchaftlichen Correſpondenten wand⸗ te, die ſich ſtets ſo gefaͤllig, ſo dankbar, ſo ergeben gezeigt hatten. Er wurde im Comptoir der Herren Mac Vittie und Mac Fin in der Galgenſtraße faſt mit der Verehrung eines Katholiken gegen ſeinen Schuzheiligen empfangen. Aber ach! dieſer Sonnenſchein dauerte nicht lange, denn ermuthigt durch dieſe gluͤckliche Hoffnung entdeckte er den freundſchaftlichen Correſpondenten die ſchwierige Lage des Hauſes, und verlangte ihren Rath und ihren Beiſtand. Mac Vittie war hoͤchlich beſtuͤrzt uͤber dieſe Nachricht, und Mac Fin eilte, ehe Owen ausgeredet hatte, zum Haupt⸗ buche hin, und uͤberblickte die vielfachen Rechnungen, um zu ſehen, auf welche Seite ſich der Vortheil neige. Leider neigte ſich die Schaale betraͤchtlich gegen das engliſche Haus, und die Geſichter von Mae Vittie und Mac Fin, bisher bleich und zweifelnd, wurden nun auf einmal un⸗ gluͤckverkuͤndend, muͤrriſch und finſter. Owens Bitte um Häaͤlfe und Unterſtuͤzung beantworteten ſie mit dem Ver⸗ langen ſchneller Sicherſtellung gegen drohenden Verluſt, erklaͤrten ſich endlich deutlicher, und verlaugten, daß ge⸗ wiſſe Zahlungsmittel, die eine audere Beſtimmung hatten,