Teil eines Werkes 
102. Band, Robin der Rothe : 3. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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chen Ende der Bruͤcke, blieb ſtehen, ſah ſich um, kehrte zuruͤck, und naͤherte ſich mir wieder. Ich beſchloß, dießmal follte er keine Entſchuldigung fuͤr ſein Stillſchweigen haben, wie die Geiſtererſchetnungen, die nach dem gemeinen Glau⸗ ben, nicht ſoprechen koͤnnen, bis man zu ihnen geſprochen hat.„Ihr ſeid ſpaͤt unterwegs, Herr,“ ſagte ich, als wir uns zum zweitenmal begegneten.

„Ich halte mein Wort,“ war die Antwort;„und ſo denke ich, auch Ihr, Herr Osbaldiſtone.“

„Ihr ſeld es alſo, der mich zu dieſer ungewoͤhnlichen Stunde hieber beſchied?“

—„Ich bin’s,“ erwiederte er.„Folgt mir, und Ihr ſollt den Grund wiſſen.“—

„„Bevor ich Euch folge, muß ich Euern Namen und Eure Abſicht kennen,“ war meine Antwort. 4

„Ich bin ein Menſch,“ erwiederte er,„und meine Ab. ſicht iſt freundlich.“

„Ein Menſch?“ wiederholte ich;„die Bezeichnung iſt kurz.“ „Hinreichend fuͤr den, der keine audere geben kann,“ ſagte der Frem de.„Wer ohne Namen, ohne Freunde, ohne Hekmath, ohne Vaterland iſt, iſt wenigſtens ein Menſch, und wer alles dieſes hat, iſt nicht mohr.“

„„Doch iſt dieſe Angabe uͤber Euch ſelbſt, zum wenig⸗ ſten gefagt, viel zu allgemein, um bei einem Fremden Vertrau n zu erwecken.“ 3.

„Doch iſt es alles was ich zu ſagen geſonnen bin, Ihr koͤnnt waͤhlen, ob Ihr mir folgen, oder ohne die Nachrich⸗ ten zu erhalten, die ich Euch zu geben wuaͤnſche, zuruckblei⸗ ben wollt.

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