Teil eines Werkes 
102. Band, Robin der Rothe : 3. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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Das heißt ſo viel als: frage nicht, und ich luͤge nicht. Nach Glasgow? er hielt einen Augenblick inne, ich denke es ware Euch noch lieber, wenn Euch je⸗ mand den Weg zeigte.

Ja wohl, wenn ich jemand faͤnde, der dieſen Wig ginge. 1

Und Ihr wuͤrdet wohl Zeit und Muͤhe in Anſchlag bringen?

Ganz gewiß, mein Geſchaͤft erfordert Eile, und wenn Ihr mir einen Burſchen anweiſen koͤnnt, der mich begleitere, ich wuͤrde ihn gut bezahlen.

Das iſt kein Tag, von weltlichen Geſchaͤften zu re⸗ den, ſagte Andreas, und blickte gen Himmel,aber wenn es nicht Sonntag waͤre, ſo moͤchte ich fragen, was Ihr denn geben wolltet, wenn ich Euch einen kurzweiligen Be⸗ gleiter auf den Weg verſchaffte, der Euch die Namen der Schlöſſer und Edelſitze an der Straße ſagte, und die ganze Sippſchaft der Edelleute Euch herzaͤhlte.

Ich ſage Euch, alles, was ich zu wiſſen brauche, iſt der Weg, auf dem ich reiſen muß; der Wegweiſer ſoll mit mir zufrieden ſeyn, ich gebe ihm, was billig iſt.

Was bigig iſt, erwiederte Andreas,das iſt nichts geſagt; der Burſche, von dem ich ſpreche, kennt alle Ne⸗ benwege und alle Fußpfade uͤber die Berge, und Jy habe leine Zeit, Andreas, daruͤber zu ſchwatzen; ſchließt den Handel fuͤr mich ab, wie Ihr wollt.

Ja, das laͤßt ſich hoͤren, antwortete Andreas.Ich denke, da es ſo iſt, wie es iſt, ſo will ich ſelbſt der Bur⸗ ſche ſeyn, der Euch fuͤhrt.

Ihr, Andreas? aber wie koͤnnt Ihr denn Eueru Dlenſt verlaſſen?