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geringe Opfer meines thorichten Stolzes und einer Traͤg⸗ heit, die mich abhielt, an den Arbeiten ſeines ehrenvollen und nuͤtzlichen Berufs Theil zu nehmen. Guͤtiger Himmel! wie kann ich die Folgen meines Irrthums wieder gut machen!“ 3 „Indem Ihr augenblicklich nach Glasgow abreist, um was Ihr von dem Schreiber dieſes Briefs beſchworen werdet.“ „Aber, wenn Raſhleigh dieſen niedertraͤchtigen und ge⸗ wiſſenloſen Plan, ſeinen Wohlthaͤter zu pluͤndern, in der That entworfen hat, welche Ausſicht iſt vorhanden, die Mittel zu finden, einen ſo tief angelegten Plan zu ver⸗ eiteln?“ 3 „Die Aus ſicht mag freilich unſicher ſeyn, auf der an⸗ dern Seite aber koͤnnt Ihr Eurem Vater unmoͤglich einen Dienſt thun, wenn Ihr hier bleibt.— Erinnert Euch, daß dieß Ungluͤck ſich nicht ereignet haͤtte, waͤret Ihr an dem fuͤr Euch beſtimmten Poſten geſtanden; eilt an den, der Euch jetzt angewieſen wird, und vielleicht kann es wieder gut gemacht werden— doch, bleibt hier,— verlaßt dieß Zimmer nicht, bis ich zuruͤckkehre.“ So beſtuͤrzt und verwirrt ſie mich auch zuruͤckließ, ſo fand ich doch einen hellen Augenblick, um die Feſtigkeit, Nuhe und Geiſtesgegenwart zu bewundern, welche Diana ſelbſt bei den unerwartetſten Vorfaͤllen zu beſitzen ſchien. In wenigen Minuten kehrte ſie mit einem Blatt Pa⸗ pier in der Hand zuruck, faltete und ſtegelte es, gleich einem Briefe, ohne jedoch eine Addreſſe darauf zu ſetzen. „Ich vertraue Euch,“ ſagte ſie,„dieſe Probe meiner Freundſchaft an, weil ich auf Enre Ehre mit voller Zuver⸗ ſicht baue. Wenn ich recht verſtehe, was es mit dieſem Unfalle füͤr eine Bewandniß hat, ſo muͤſſen die in Raſhleighs
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