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maͤthige Mittheilung hatte mir das vortheilhafte Anrecht gegeben, gleichfalls Fragen zu machen. Raſhleigh fuͤhl⸗ te dieß, zund ſah ſich genoͤthigt, meiner Aufforderung zu folgen, ſo ſchwer es ihm auch ſeyn mochte, die Kar,
ten zu ſeinem Vortheil zu miſchen.„Seit einiger
Zeit,“ ſagte er, weiß ich weniger von Miß Vernon, als fruͤher. In ihrem fruͤbern Alter war ich ihr Lehrer, als ſie aber heranreifte, machten meine mannigfachen Abhal⸗ tungen,— das ernſte Amt, zu dem ich beſtimmt war,— ihre ganz beſondern Verbindungen— kurz unſere gegen⸗ ſeitige Lage eine nahe und dauernde Vertraulichkeit ge⸗ faͤhrlich und unſchicklic. Miß Vernon mochte meine Zu⸗ ruͤckhaltung als Unfreundlichkeit betrachten, es war aber meine Pflicht, und es war mir ſo empfindlich, als es ihr u ſeyn ſcheint, daß ich der Stimme der Vorſicht folgen mußte. Wo war aber Sicherheit, wenn ich ein vertrautes Verhaͤltniß mit einem ſchänen und empkaͤnglichen Maͤdchen fortſetzte, deſſen Herz, wie Ihr ſeht, dem Kloͤſter oder ei⸗ nem verlobten Braͤutigam gehoͤren muß?“
„Dem Kioſter oder einem verlobten Braͤutigam?“ wie⸗ derbolte ich.„Iſt das die Wabl, die ihr bevorſteht?“
„Allerdings,“ ſagte Raſbleigh mit einem Seufzer. „Ich habe vermuthlich nicht noͤthig, Euch vor der Gefahr zu warnen, eine zu enge Freundſchaft mit Miß Vernon zu ſchließen. Ihr ſeyd ein Mann von Welt, und wißt wie weit Ihr Euc ihrere Geſellſchaft hingeben koͤnnt, wenn es ſich mit Sicherheit fuͤr Euch, und Gerechtigkeit gegen ſie verkragen ſoll. Aber ich warne Euch, bei threm feurigen Temperament muß Eure Erfayrung eben ſo wohl über ſie, als uͤber Euch ſelbſt wachen, und der geſtrige Fall kand
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