36 zu finden, erſchoͤpft ſind. Innerhalb dieſer Kreiſe ſchlaͤgt ſein Herz, und immer ſchwaͤcher und ſchwaͤcher wird ſein Pulsſchlag, bis er jenſeits der weiteſten Graͤnze faſt unfuͤhlbar iſt. Was noch das ſchlimmſte von allem iſt, koͤnntet Jyr alle dieſe koncentriſchen Außenwerke uͤberſteigen, ſo findet Ihr iunen eine hoͤhere ſraͤrkere Citadelle, als die andern alle,*. — die Liebe eines Scotten zu ſich ſelbſt.“
„Alles das iſt ſehr beredt und bilderreich geſagt, Raſh⸗ leigh,“ ſagte Miß Vernon, die mit unverheylter Ungeduld zugehoͤrt hatte;„es ſind nur zwei Einwuͤrfe dagegen zu machen, erſtens iſt es nicht wahr, und zweitens, wenn es auch wahr waͤre, ſo gehoͤrt es nicht zur Sache.“
„Es iſt wahr, meine ſchoͤnſte Diana,“ erwiederte Raſhleigh;„und noch mehr, es gehoͤrt ganz eigentlich zum Zweck. Es iſt wahr, denn Ihr koͤnnt nicht laͤugnen, daß V ich das Land und das Volk genau kenne, und die Schilde⸗ rung nach einer ſcharfen und genauen Beobachtung entwor⸗ fen iſt; und es gehoͤrt zum Zweck, weil es Herrn Franz Osbaldiſtones Frage beantwortet, und zeigt, warum dieſer vorſichtige Schotte, in Betracht, daß unſer Vetter weder ſein Landsmann, noch ein Campbell, noch ſein Vetter in irgend einem der endloſen Nebenzweige iſt, in die ſich ihre Stamm⸗ baͤume verlieren; und vor allem, weil er keinen perſoͤnli⸗ chen Vortheil dabei ſah, im Gegentheil nur Zeitverluſt und Verzögerung ſeiner Geſchaͤfte....“
„Nebſt andern Unannehmlichkeiten, vielleicht von einer furchtharern Art,“ unterbrach ihn Miß Vernon.
„Deren ohne Zweifel manche ſeyn konnten,“ ſagte Naſhleigh in demſelben Tone ſorrfahrend,—„kurz, meins Theorie zeigt, warum es bei dieſem Mann, der keine Hoff⸗ nung auf Vortheil haben konnte, und nur Unanngehmlich⸗


