34 der laͤcherlichen Anklage des Herrn Morris auszudruͤcken, und da ſie ungerechter Weiſe fuͤrchtete, meine Dankbarkeit moͤchte nicht ſo groß ſeyn, um mich allein darau zu eriu⸗ nern, hat ſie auch meine Neugierde dabei in Bewegung geſetzt, indem ſie mich wegen einer Erklaͤrung der Vorfaͤlle des Tags an Euch verwies.“
„Sol“ antwortete Raſhleigh mit einem ſcharfen Blick auf Miß Vernon;„ich haͤtte geglaubt, das Fraͤulein ſelbſt
ſey der Dollmetſcher geweſen;“ damit wandte er wieder ſeine Augen auf mich, um in meinen Zuͤgen zu leſen, ob
Dianas Mittheilung in der That ſo beſchraͤnkt geweſen ſey, als ich angab. Seine korſchenden Blicke erwiederte Miß Vernon mit einem Blicke entſchiedener Verachtung, waͤhrend ich, ungewiß, ob ich ſeinem offenbaren Verdacht mit einer Bitte oder einem Tadel entgegnen ſolle, ant⸗ wortete:„wenn es Euer Wille iſt, Herr Raſöleigh, mich
eben ſo in Unwiſſenheit zu laſſen, wie Fraͤulein Vernon,
ſo muß ich mich zufrieden geben, aber ich bitte Euch, mir
Eure Nachricht darum nicht vorzuenthalten, weil Ihr Euch vorſtellt, ich haͤtte bereits Nachricht empfangen; denn ich
ſage Euch als Mann ven Ehre, das ausgenommen, was mir Miß Vernon von Eurer guͤtigen Mitwirkung ſagte, verſtehe ich von den Vorfaͤllen, deren Zeuge ich heute war, ſo wenig, als dieß Gemaͤlde hier.“
„Miß Vernon hat meine geringen Bemuͤhungen uͤber⸗ ſchaͤtzt,“ ſagte Raſhleig⸗„obgleich mein Eifer Eure volle
Anerkennung verdient. Die Wahrheit iſt, als ich hinweg⸗ ſprengte, um einen von unſerer Familie aufzufinden, der mit mir Buͤrge fuͤr Euch wuͤrde,(denn dieß war der ein⸗
fachſte, ja ich mnoͤchte ſagen, der elnzige Weg, Euch zu die⸗
nen, der ſich meiner Beſchraͤnktheit darbot) ſo begegnete
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