Teil eines Werkes 
101. Band, Robin der Rothe : 2. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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daß Ihr mich ehemals ſchon geſehen habt, und als einen Mann von Vermoͤgen und Ehre kennt. Ihr wißht recht gut, daß Ihr eine Zeitlang in meiner Nachbarſchaft woh⸗ nen werdet, wo ich denn die Macht, ſo wie die Neigung habe, Euch alles Gute zu erweiſen.

Herr, Herr, ich glaube, Ihr ſeyd ein Mann von Ehre, und, wie Ihr ſagt, ein Mann von Vermoͤgen. Ja, Herr Inglewood, ſezte er mit erhobener Stimme hinzu,ich glaube, daß ſich dieß alſo verhaͤlt.

Und was will denn dieſer Herr von mir? ſagte der Frledensrichter etwas muͤrriſch.Der eine bringt den an⸗ dern herein, und ich komme zu Geſellſchaft, ohne zu Ruhe und Unterhaltung zu kommen.

Beldes ſoll Euch in kurzem zu Theil werden, ant⸗ wortete Campbell.Ich komme, um Euch von Einer laͤſei⸗ gen Pflicht zu befreten, nicht Euch noch mehr zu belaͤſti⸗ gen.

Nun, wahrbhaftig! Dann ſollt Ihr ſo willkommen ſeyn, als je ein Schotte in England; aber laßt hoͤren, was Ihr zu ſagen habt.

Vermuthlich hat dieſer Herr, fuhr der Nordbritte fort,Euch geſagt, daß ein gewiſſer Campbell mit ihm reiste, als er den Unfall hatte, ſein Felleiſen zu verlie⸗ ren.

Er hat dieſen Namen von Anfang bis zu Ende nicht erwaͤhnt, ſagte der Friedensrichter.

Ah, ſo, ich begreife, ich begreife, erwiederte Herr Campbell;Ihr wolltet in Eurer guͤtigen Beſorgniß einen Fremden nicht in gerichtliche Haͤndel bringen; da ich aber hoͤre, daß mein Zeugniß noͤthig iſt, dieſen ehrenwer⸗ then Herrn da, Herrn Franz Osbaldiſtone von einem ſehr