Teil eines Werkes 
47. Band, Ivanhoe : 5. Theil (1827)
Entstehung
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Hand geben. Fort alſo! fort! Laßt uns von hin⸗ nen eilen!

Damit riß er ſeine Tochter mit ſich fort aus den Schranken und brachte ſie auf der dazu bereit gehaltenen Saͤnſte nach dem Hauſe Rabbi Nathans. Kaum war die Juͤdinn, deren Schickſal das Haupt⸗ intereſſe des Tages ausgemacht hatte, unbemerkt entfernt worden, ſo wandte ſich die Aufmerkſamkeit der Menge auf den ſchwarzen Ritter. Die Luft er⸗ ſcholl nun von dem Rufe:Lang lebe Richard der Loͤwenherzigel Nieder mit den anmaßenden Templern!

Trotz aller dieſer Maultreue, ſagte Jvanhoe zu dem Grafen von Eſſer,war es wohl bedacht von dem Koͤnig, daß er Euch, edler Graf, und ſo viele zu⸗ verlaͤßige Begleiter mit ſich brachte!

Der Graf laͤchelte und ſchuͤttelte den Kopf. Tapfrer Ivanhoe, kennſt Du unſern Gebieter ſo gut, daß Du ihn einer klugen Vorſicht faͤhig glaubſt? Ich zog gegen York heran, weil ich gehoͤrt hatte,

daß Prinz Johann ſich dort an die Spitze ſeiner Partei

ſtellen wolle, und traf da auf Koͤnig Richard, der als aͤchter fahrender Ritter hieher eilte, um das Abenteuer des Templers mit der Juͤdinn mit hoͤchſt eigener Hand abzumachen. Faſt wider ſeinen Willen ſchloß ich mich an ihn an.

Und was bringſt Du neues von York, tapfrer W. Seott's Werke. XLVII. 10 3