Teil eines Werkes 
47. Band, Ivanhoe : 5. Theil (1827)
Entstehung
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Tochter, mein wieder gefundener Schatz! um uns unſrem Wohlthaͤter zu Fuͤßen zu werfen!

Nein! rief Rebekka. Nein nein nein In dieſem Augenblick wage ich nicht, mit ihm zu re⸗ den. Ach, ich wuͤrde mehr ſagen, als laß uns augenblicklich dieſen ſchrecklichen Ort verlaſſen!

Aber, meine Tochter, ſollen wir ihn verlaſſen, der als ein tapfrer Mann mit Schwert und Schild erſchien, und ſeines eignen Lebens nicht achtete, um Deine Gefangenſchaft zu loͤſen? Du, die Tochter ei⸗ nes ganz fremden Volkes! Das iſt ein Dienſt, der reichlichen Dank verdient!

Ja! ja! Den hoͤchſten, innigſten Dank! Stets ſoll er ihm geweiht ſein aber jezt nicht! O um Deiner geliebten Rachel willen, Vater, gewaͤhre mir meine Bitte! nur jezt nicht!

Aber, nein, ſagte Iſaak, noch immer in ſie dringend,ſie werden uns undankbarer, als elende Hunde ſchelten!

Siehſt Du nicht, Vater, daß Koͤnig Richard zugegen iſt, und daß

Du haſt Recht, theuerſte, weiſeſte Rebekka! Laß uns hinwegeilen laß uns fort! Er wird Geld beduͤrfen, er koͤmmt ſo eben aus Palaͤſtina, ja, wie man ſagt, aus dem Gefaͤngniß, und einen Vor⸗ wand, es mir abzupreſſen, wenn es deſſen bei ihm noch bedarf, werden ihm meine ehrlichen

Geldgeſchaͤfte mit ſeinem Bruder Johann an die Han