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Dein Selbſt willen, komm mir jezt nicht damit.— Loͤſo Dein Kapitel auf und begieb Dich mit Deinen Ge⸗ faͤhrten nach der naͤchſten Praͤzeptorei(wenn Du eine finden kannſt) die ſich noch nicht zur Werkſtaͤtte ver⸗ raͤtheriſcher Verſchwoͤrung gegen den Koͤnig von Eng⸗ land ſchuldig gemacht hat. Oder willſt Du blelben, ſo ſei unſer Gaſt, und ſei Zeuge unſerer Gerechtig⸗ keitspflege.“
„Soll ich ein Gaſt ſein in dem Hauſe, wo ich zu befehlen habe?“ entgegnete der Templer.„Nim⸗ mermehr! Kaplane, ſtimmt an den Pſalm: Quarp fremuerunt gentes!— Ritter, Knappen und Die⸗ ner des heiligen Tempels, bereitet Euch dem Ban⸗ ner des Beauséant zu folgen.“ Der Großmeiſter ſprach mit einer Wuͤrde, die ſelbſt Englands Koͤnig in Verlegenheit ſetzte, und ſeinen erſtaunten und niedergeſchlagenen untergebenen Muth einfloͤßte. Sie draͤngten ſich um ihn her, wie die Schafe um den Waͤchterhund, wenn ſie den Wolf heulen hoͤren; al⸗ lein ſie bewieſen nicht die Furchtſamkeit der Herde— Trotz las man auf jeder Stirn und herausfordernde Drohung in jedem Blicke. Sie zogen ſich in dunkle Linien von erhobenen Speeren zuſammen, zwiſchen welchen man die weißen Gewaͤnder der Ritter un⸗ ter den ſchwarzen Kleidungen ihres Gefolgs, wie die lichthellen Saͤume eines ſchwarzen Gewoͤlks her⸗ vorſchimmern ſah. Die Menge, welche ein lautes Geſchrei des Mißfallens hatte hoͤren laſſen, ſchwieg
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