1³⁰ thum gefochten— Gottes Arm, nicht Menſchenhand, hat ihn heute zu Boden geſtreckt. Aber laßt ihn im Stillen beiſetzen, als einen, der in ungerechtem Kampfe fiel. Was das Maͤdchen betrifft“—
Hier ward er durch ein Getrappel von Pferden unterbrochen, die in ſolcher Anzahl und ſolcher Eile heranſprengten, daß der Erdboden erdroͤhnte. Der ſchwarze Ritter ſprengte in die Schranken; ihm folgte eine zahlreiche Menge Reiſiger und mehrere Ritter in voͤlliger Ruͤſtung.
„Ha! ich komme zu ſpaͤt!“ rief er um ſich her ſchauend.„Ich hatte mir Bois Guilbert fuͤr mein eigen Theil auserſehen. Ivanhse, war das recht, daß Du Dich ſolchem Abenteuer unterzogſt, da Du Dich ſelbſt kaum im Sattel halten kannſt?“
„Der Himmel, mein Lehnsherr,“ ſprach Ivanhoe, „hat dieſen ſtolzen Mann als Opfer auserkoren. Er ſollte nicht alſo geehrt werden, wie Euer Wille ihm beſtimmte.“
„Friede ſet mit ihm!“ ſagte Richard feſt auf die Leiche blickend,„ſei ihm, wie ihm wolle— er war ein tapferer Mann, und ſtarb ritterlich im Stahl⸗ harniſch. Allein wir duͤrfen keine Zeit verlieren—
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Bohun thue, was Deines Amtes iſt!“ Ein Ritter trat aus des Koͤnigs Gefolge her⸗ vor, legte die Hand auf Albert Malvoiſins Schulter und rief:„Ich verhafte Dich wegen Hochverrath.“ Erſtaunt uͤber die Erſcheinung ſo vieler Bewaff⸗


