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vollen Stuhl zureitend,„nimmſt du mich zu deinem Ritter au?“
„Ja,“ antwortete ſie.„Ja!“ ſtammelte ſie, mit einer Gemuͤthsbewegung, die ſelbſt die Todes⸗ furcht nicht in ihr hatte hervorbringen koͤnnen,„ich nehme dich zu dem Kaͤmpfer an, den der Himmel mir ſandte. Doch, nein! nein!— deine Wunden ſind noch nicht geheilt!— Stelle dich nicht dem ſtol⸗ zen Mann!— Warum ſollteſt du gleichfalls unter⸗ gehen?“ Doch Jvanhoe ſtand ſchon auf ſeinem Po⸗ ſten, hatte ſein Viſir geſchloſſen und ſeine Lanze ein⸗ gelegt. Bois Guilbert that das naͤmliche. Sein Knappe aber bemerkte, als er ſein Viſir ſchloß, daß ſein Geſicht, das trotz den manchfachen Stoͤßen, die ſein Gemuͤth beſtuͤrmt hatten, den ganzen Mor⸗ gen aͤußerſt blaß geweſen war, jezt ploͤzlich von gluͤ⸗ hender Roͤthe uͤberzogen war.—
Als der Herold ſah, daß jeder Ritter auf ſei⸗ nem Platze ſich befand, ließ er laut ſeine Stimme erſchallen und rief drei Mal:— Faites vos devoirs Preux Chevaliers!“ Nach dem dritten Ruf zog er ſich auf eine Seite der Schranken zuruͤck und ver⸗ kuͤndete nun, daß Niemand, bei Gefahr augenblick⸗ lichen Todes, wagen duͤrfte, durch Wort, Ruf oder
That ſich in das Gefecht zu miſchen, oder daſſelbe
zu ſtoͤren. Der Großmeiſter, welcher den Handſchuß Rebekkens als Pfand des Kampfes in Haͤnd 1


