„ 27 ſchen moͤgen und nicht mehr freie Buͤrger eines frelen Staates ſind, muͤſſen ſich vor dem Fremden beugen; aber Ihr, die Ihr Euch Eurer Freiheit als eines angebornen Rechtes ruͤhmt,— um wie viel groͤßer iſt Euer Unrecht, daß Ihr Euch gegen Eure beſſere Ueberzeugung unter fremde Vorurtheile erniedrigt!“ „Eure Worte ſind bitter, Rebekka,“ begann Bois Guilbert, im Zimmer unruhig auf und nieder ſchreitend,—„allein ich bin nicht hieher gekommen⸗ Vorwuͤrfe mit Dir auszutauſchen.— Wiſſe, daß Bois Guilbert keinem erſchaffenen Manne nachgibt, wenn auch die Umſtaͤnde ihn fuͤr den Augenblick ſeine Plane taͤuſchen laſſen. Sein Wille iſt gleich dem Gekirgs⸗ ſtrom, der ſich wohl um den Felſen beugt, aber ſeinen Weg zum Ozean nicht verfehlt. Das Blatt, das Dir den Wink gab, Dir einen Kaͤmpen zu ver⸗ langen, von wem konnteſt Du glauben, daß es kom⸗ men koͤnne, auſſer von Bois Guilbert? Bei wem ſonſt konnteſt Du ſolche Theilnahme erwarten?“ „Ein kurzer Aufſchub des augenblicklichen To⸗ des,“ erwiederte Rebekka,„der nur wenig hilft.— War dieß Alles, was Du thun konnteſt fuͤr ein Maͤd⸗ chen, auf deren Haupt Du bittern Gram gewaͤlzt, und die Du an den Rand des Grabes gebracht haſt 5 1 „Nein Maͤdchen,“ entgegnete Bois Guilbert, „das war nicht Alles, was ich beabſichtigte. Haͤtte ſich nicht jener aberwitzige Geck und der Natr von Goodalricke eingemiſcht, der, obwohl ein Templer,
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