Teil eines Werkes 
47. Band, Ivanhoe : 5. Theil (1827)
Entstehung
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zu behauvten. Sie ſetzte ſich in eine zwar nicht heraus⸗ fordernde, aber entſchloſſene Stellung, um ihn mit der àuſſerſten Anſtrengung zuruͤckzuweiſen.

JIhr habt nicht Grund, mich zu fuͤrchten, Re⸗ bekka, begann der Templer;oder wenn ich mich genauer ausſprechen ſoll, wenigſtens jezt keinen Grund, mich zu fuͤrchten.

ZIch fuͤrchte Euch nicht, Herr Ritter, entgeg⸗ nete Rebekka, obgleich ihr kurzer Athemzug ihre hel⸗

denmuͤthige Rede Luͤgen zu ſtrafen ſchien;mein

Vertrauen iſt ſtark, ich fuͤrchte Euch nicht!

Auch habt Jyr's nicht Urſache, erwiederte Bois Gullbert ernſt;meine fruͤheren wahnſinnigen Verſuche habt Ihr jezt nicht zu fuͤrchten! Eine Wa⸗ che, uͤber welche ich keine Macht habe, koͤnnt Ihr zu Eurem Beiſtand rufen; ſie iſt zwar beſtimmt, Euch zum Tode zu fuͤhren, Rebekka, wird aber nicht dul⸗ den, daß Euch Jemand beleidigt, ſelbſt wenn mich mein Wahnſinn denn Wahnſinn iſt es ſo weit treiben ſollte.

Gott ſei gelobt! rief die Juͤdinn,der Tod iſt das Geringſte, was ich in dieſer Hoͤhle des Un⸗

gluͤcks fuͤrchte.

Ja, erwiederte der Templer,leicht vermag ein muthiger Geiſt die Gedanken des Todes zu faſ⸗ ſen, wenn der Weg dazu gerade und offen iſt. Ein Stoß mit der Lanze, ein Streich mit dem Schwert iſt mir unbedeutend Euch iſt ein Sprung von der

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