Teil eines Werkes 
47. Band, Ivanhoe : 5. Theil (1827)
Entstehung
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3 17 die Segnungen der Verheißung werden vervielfaͤltigt

uͤber Dir! Mein Vater, ich bin verurtheilt zu ſter⸗ ben fuͤr etwas, das meiner Seele unbekannt iſt für das Verbrechen der Zauberei. Mein Vater⸗ follte ſich ein ſtarker Mann finden laſſen, der fuͤr meine Sache mit Schwert und Lanze nach der Sitte der Nazarener in den Schranken von Godſtowe am dritten Tage von heute an kaͤmpfen will, ſo mag vielleicht der Gott unſrer Vater ihm Kraft verlei⸗ hen, die Unſchuld zu vertheidigen, die huͤlflos und verlaſſen iſt. Kann aber dieß nicht geſchehen, ſo laßt die Jungfrauen unſres Volkes trauern uͤber mich, als

eine Hinweggeriſſene, ein vom Jaͤger erlegtes Wild,

eine unter der Sichel des Schnitters gefallene Blume. Siehe Dich daher um, was zu thun, und ob noch Huͤlfe zu hoffen iſt. Ein nazareniſcher Krieger moͤchte vielleicht die Waffen fuͤr mich nehmen, und das iſt Wilfried, der Sohn Cedries, den die Heiden Jvanhde nennen. Allein er wird die Ruͤſtung noch nicht tra⸗ gen koͤnnen. Deſſenungeachtet ſendet ihm die Nach⸗ richt zu, Vater; er hat Freunde unter den Starken ſeines Volkes, und da er unſer Gefaͤhrte in dem Hauſe der Knechtſchaft war, ſo wird er vielleicht Je⸗ mand finden, der fuͤr mich kaͤmpft. Sag ihm aber, Vater, nur ihm, ihm, Wilfrieden, dem Sohne Co⸗

drics, daß Rebekka, ob ſie leht oder ſtirbt, lebt oder

Kirbr, gaͤnzlich frei von der Schuld, deren man ſie an⸗ klagt! Und wenn es der Wille Gottes iſt, daß Du Dei⸗ W. Seott's Werke. XLVII. 2