Teil eines Werkes 
46. Band, Ivanhoe : 4. Theil (1827)
Entstehung
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Von der Art, fuhr er fort,und ſo groß muͤste in der That die Strafe des Tempelritters ſein, der mit freier Entſchließung ſich in ſo wichtigen Punkten gegen die Regeln ſeines Ordens verſuͤndigte. Wenn aber durch Huͤlfe von Zauberſpruͤchen und geheimen Kuͤnſten Satan Macht gewonnen hat uͤber den Ritter, weil er ſein Auge vielleicht zu lange auf der Schoͤn⸗ heit eines Weibes verweilen ließ, ſo ſind wir mehr geneigt, ſeine Schwachheit zu bemitleiben, als zu be⸗ ſtrafen, und indem wir ihm eine Buße auferlegen⸗ wodurch er ſich von ſeiner Ungerechtigkeit reinigen kann, wenden wir die ganze Schaͤrfe unſeres Unwillens auf das verfluchte Werkzeug, das ſeinen Abfall bewirkt oder veranlaßt hat. Tretet hervor und gebet Zeug⸗ niß Ihr, die Ihr von dieſen ungluͤcklichen Vergehun⸗ gen, Kenntniß habt, daß wir von der Menge und Schwere derſelben urtheilen, und beſtimmen moͤgen, ob unſere Gerechtigkeit ſich durch die Strafe des ungluͤck⸗ lichen Weibes befriedigen laſſe, oder ob wir, wenn auch mit blutendem Herzen, zu fernerem Verfahren gegen unſern Bruder ſchreiten muͤſſen.

Es wurden nun verſchiedene Zeugen vorgerufen, um die Gefahren, denen ſich Bois Guilbert ausgeſetzt hatte, um Rebekka aus dem brennenden Schloſſe zu retten, ſo wie die Vernachlaͤſſigung des Schutzes ſei⸗ ner eigenen Perſon zu beſtaͤtigen. Die Maͤnner er⸗ zaͤhlten alles mit der gemeinen Leuten eigenen Ueber⸗ treibung, wenn ſie durch ein merkwuͤrdiges Ereigniß