Erſtes Kapitel.
Tritt ein! und ſchaue her auf dieſes Lag So ſcheidet nicht der gottverſoͤhnte Geiſt,
Der gleich der Lerche zu des Himmelshoͤhen
Im milden Thau, im zſuͤßen rgenduft
Sich ſchwingt auf Fluͤgeln des Gebets der Edeln: Anſelm ſtirbt anders!
Altes Schauſpiel.
Waͤhrend des Zwiſchenraums von Ruhe, der den erſten gluͤcklichen Anſtrengungen der Belagerer folgte, in⸗ deß die eine Partei ſich zur Verfolgung ihrer Vortheile anſchickte, die andere auf neue Mittel zur Vertheidi⸗ gung ſann, hielt der Templer in der Schloßhalle mit de Bracy eine kurze Berathung.
„Wo iſt Front de Boeuf?“ fragte lezterer, der auf der andern Seite des Schloſſes die Vertheidigung geführt hatte;„die Leute ſagen, er ſei erſchlagen.“
„Er lebt,“ verſezte der Templer kalt;„er lebt noch; aber wenn er ſelbſt den Kopf des Stieres, deſ⸗
ſen Namen er fuͤhrt, zehnfach mit Eiſenplatten umnn
geben gehabt haͤtte, er haͤtte jener unſeligen Streit⸗ art erliegen muͤſſen. Ueber eine Weile, und Front de Boeuf iſt zu ſeinen Vaͤtern verſammelt, und ein
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