Teil eines Werkes 
45. Band, Ivanhoe : 3. Theil (1827)
Entstehung
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Was thun ſie jezt, Maͤdchen, fragte Jvanhoe; ſieh wieder hinaus es iſt nicht Zeit jezt, beim Blutvergießen ohnmaͤchtig zu werden.

Fuͤr den Augenblick iſt es vorbei, ſagte Re⸗ bekka;unſre Freunde ſuchen ſich in dem eroberten Auſſenwerk feſtzuſetzen, und es gewaͤhrt ihnen ſo gu⸗ ten Schutz gegen das Geſchoß ihrer Feinde, daß die Beſatzung nur von Zelt zu Zeit ihnen einige Bolzen 6 zuſendet, mehr um ſie zu beunruhigen, als aͤhnen Schaden zuzufuͤgen.

Unſre Freunde, ſagte Wilfried,werden ſicherlich von einem ſo glorreich begonnenen und ſo gluͤcklich fortgeſchrittenen Unternehmen nicht abſte⸗ hen. Nein! ich ſetze volles Vertrauen auf den gu⸗ ten Ritter, deſſen Streitart der Eiche hartes Herz und Eiſenſtaͤbe zertrwuͤmmert. Sonderbar! mur⸗ melte er vor ſich hin,ſollte es wohl zwei ſolche Maͤnner geben, die ſolch tollkuͤhner That faͤhig waͤren? Ein Feſſelſchloß und Ketten auf blauem Felde? Was mag das heißen? Siehſt Du nichts weiter, Rebekka, wodurch ſich der ſchwarze Ritter unterſcheidet? 6

Nichts! ſagte die Juͤdinn;Alles an ihm iſt ſo ſchwarz, als die Schwingen des Raben. Nichts kann ich erſpaͤhen, das ihn weiter bezeichnen moͤchte aber da ich ihn einmal in der Schlacht ſeine Kraft entwickeln ſah, wollt' ich ihn aus tauſend Kriegern wieder herausfinden. Er ſtuͤrzt ſich in die Schlacht, als ob es zum Bankette ginge. Es iſt mehr als