Teil eines Werkes 
44. Band, Ivanhoe : 2. Theil (1827)
Entstehung
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Jezt war der Moͤnch vollkommen als Peomen ge⸗ kleidet, mit Schwert und Schild, Bogen und Koͤcher, und einer ſtarken Partiſane auf der Schulter. Er ver⸗ ließ nun an der Spitze des Haufens die Zelle, und nachdem er ſorgfaͤltig die Thuͤr verriegelt hatte, verbarg er den Schluͤſſel unter der Schwelle.

Nun, biſt Du im Stande, guten Dienſt zu lei⸗ ſten, Bruder, oder ſpukt Dir der Dunſt der Flaſche noch immer in dem Kopfe? fragte Loksley.

Nur noch einen Trunk aus der St. Dunſtans Quelle! antwortete der Prieſter,es ſchwindelt mir ſo was im Gehirn, und meine Beine wollen nicht mehr recht parieren, aber das ſoll in einem Hui hin⸗ weg geblaſen ſein!

Damit neigte er ſich auf den Baſſin herab, in

welchem das herabſtroͤmende Waſſer Blaſen ſchlug, die

in dem weißen Mondlichte tanzten, und that einen ſo langen Zug, als ob er die Quelle erſchoͤpfen wollte.

Wann thateſt Du fruͤher ſo einen tiefen Zug heiliger Vater von Copmanhurſt? fragte der ſchwarze Ritter.

Niemals, als wenn mein Weinfaß leck ward, und ſich ſeines Inhalts auf eine unrechtmaͤßige Weiſe entledigte, entgegnete der Moͤnch,und mir nichts uͤbrig ließ, als was meines Schutzpatrous Guͤte mir hier ſpendete.

Damit tauchte er Kopf und Haͤnde in die Quelle und wuſch ſich alle Spuren ſeiner Nachtſchwaͤrmerei hinweg.