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„Nichts als ein Fruchtchen unſrer Zeit!“ verſetzte Wamba,„ſie ſind alle gefangen.“
„Wer iſt gefangen?“ vief Gurth voll Ungeduld.
„Mylord, Mylady und Athelſtane und Hundibert und Oswald!“
„Um Gotteswillen!“ fiel Gurth ein;„und wie konnten ſie denn gefangen werden? und von wem?2“
„Unſer Herr hieb gewaltig drein,“ verſetzte der Narr,„und Athelſtane war nicht flink genug, und bei den Andern wollt es gar nicht gehen. So ſind nun alle Gefangene der Gruͤnjacken und ſchwarzen Viſire. Alle liegen ſie da wie Holzaͤpfel auf dem Boden, wie du ſie für deine Schweine ſchüttelſt; ich muͤßte lachen, wenn ich vor Weinen dazu kommen koͤnnte,“ fuhr der ehrliche Narr fort, und Thraͤnen rollten ihm uͤber die Wangen.
Gurth leiſtete ihm treulich Geſellſchaft.—„Wam⸗ ba!“ ſprach er,„dn haſt eine Waffe, und dein Muth
war immer ſtaͤrker als dein Gehirn,— wir ſind unſrer nur zwei— allein ein ploͤtzlicher Angriff von entſchloſ⸗
ſenen Maͤnnern vermag viel— folg' mir.“ Wohin? und wozu?“ fragte der Narr. „VLedric zu befreien.“
„Ihr habt ja aber ſo eben noch ſeinem Dienſt ent⸗ ſagt,“ verſetzte Wamba.
Ja,“ ſagte Gurth,„aber nur, als er im Glͤcke war— folg' mir.“
Ais der Narr ſich eben anſchickte, ihm zu folgen, erſchien plötzlich noch eine dritte Perſon und befahl ih⸗


