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Schloß und Niegel hinter ihm zuzumachen.“
ich mein Horn und meinen Schweinhirtenſtab nieder⸗
21 ten, und waͤren ſis auch zehnmal meh: werth! wie viel haſt Du meinem Vater bezahlt?“
„Achtzig Zechinen,“ antwortete Gurth uͤber dieſe Fragen erſtaunt.
„In dieſem Beutel,“ ſprach Rebekka,„wirſt Du hundert ſinden. Stell Deinem Herrn davon zuͤruͤck, was ſein iſt, und behalte den Reſt fuͤr Dich.— Eile — geh— verweile dich nicht mit Danken, und nimm Dich in Acht, daß Du gluͤcklich durch die Stadt kommſt, und man Dir nicht Deine Bürde ſammt dem Leben nimmt.— Ruben,“ fuhr ſie fort, in die Hoͤnde klat⸗ ſchend,„leuchte dem Fremden und dann vergiß nicht,
„Beim heiligen Dunſtan,“ rief Gurth, als er in dem dunkeln Baumgang vor dem Hauſe fortſtolperte⸗ „das iſt keine Juͤdinn, das iſt ein Engel vom Himmel! Zehn Zechinen von meinem braven Herrn— zwanzig von dieſer Perle Zions— d glücklicher Tdag— noch ei⸗ nen ſolchen, Gurth, und du kaufſt dich, ſo gut wie ein Anderer aus der Leibeigenſchaft los, und biſt ſo frei⸗ als der freieſte Mann auf Erden! Dann aber lege
nehme das Schwert und den Schild eines freien Man⸗ nes, und folge meinem jungen Herrn bis in den Tod⸗
ohne mein Geſicht oder meinen Namen zu verbergen!“


