Teil eines Werkes 
43. Band, Ivanhoe : 1. Theil (1827)
Entstehung
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und gab ſo das Zeichen zum allgemeinen Aufbruch. Indeſſen hatte ſich Johann kaum drei Schrit te ent⸗ fernt, a1s er mit dem rachſuͤchtigen Gedaͤchtniß, das beleidigtem Stoize eigen iſt, be ſonders wenn es mit dem Bewußtſeln m mangelnden? Verdienſtes verbunden iſt, ſich umwendend, einen finſtern, zornigen Blick auf den Freiſaſſen warf, der ihm am Morgen mißfallen hatte, und den Dewaffneten, die um ihn waren, den Befehl zurief:bei Eurem Leben laßt mir den Bur⸗ ſchen micht entſchluͤpfen!

Der Bogenſchutz ertrug den zuͤrnenden Blick des

Prinzen mit eben der unerſchuͤtterten Feſtigkeit, die ſein fruͤheres Benehmen bezeichnet hatte, und ſagte laͤ⸗ chelnd:ich gedenke Aſyhby vor uͤbermorgen nicht zu verlaſſen; ich muß es mit anſehen, wie die aus Stafford und Leiceſter ihre Bogen zu ſpannen verſte⸗ hen Needwood und Chornwood zunßen auch gute Schutzen liefern. Ich will ſehen, ſagte Prinz Johann zu ſeiner umgebung, nicht als unmittelbare Antwort auf ſeine Rede,ich will ſehen, wie er ſeinen eigenen ſpan nt, und wehe ihm, wenn ſeine Geſchicklichkeit nicht ſeine Frechheit entſchuldigt.

Es iſt hohe Zeit, verſetzte Bracy,daß man ocetrocuidau(dem Uebermuth) dieſer Bauel 3 durch ein auffallendes Beyſpiel Einhalt gethan wir

Waldemar Fitzurſe, der war rſcheinlich der Mei⸗ nung war, daß ſein Herr nicht den geradeſten Weg zur Volksgunſt einſchlage, zuͤckte die Achſeln und ſchwieg. Prinz Johann verließ nun die Schranken, und Alles ging auseinder. Auf verſchiedenen Wegen ſah man jezt die manchfachen Gruppen der Zuſchauer ſich uͤber die Ebene hinziehen. Bei weitem der groͤßere Theil ſtroͤmte Aſhby zu, wo viele der Vornehmen in dem Schloſſe ſelbſt wohnten, und Ande in der Stadt ein Unterkommen fanden. Darunter 1. nden ſich die Meiſten der Ritter, die bereits bei dem Turnier er⸗