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gefunden zu haben, ohne Zwang und Scheu ſeinen Unwillen auszulaſſen—„was haͤlt denn in's drei Teufels Namen Gurth ſo lange draußen? Ich fürchte, wir werden nichts Gutes von der Herde hoͤ⸗ ven; er war ſonſt immer ein treuer und vorſichtiger Kerl, und ich hatte ihn ſchon zu etwas Beſſerem be⸗ ſtimmt; vielleicht haͤtte ich ihn zu einem meiner Oberauſſeher*) gemacht.“
Der Mundſchenk Oswald wandte beſcheiden ein; „es ſei kaum eine Stund, ſeit die(Abend⸗) Löſchglocke gelaͤutet habe;“ eine ubelgewaͤhlte Entſchuldigung für ein ſaͤchſiſches Ohr.
„Der boͤſe Feind,“ rief Cedric aus,„hole die Loſchglocke ſammt dem tyranniſchen Baſtard, der ſie eingefuͤhrt, und dem herzloſen Sklaven, der ſie mit ſaͤchſiſcher Zunge vor ſaͤchſiſchen Ohren ausſpricht! Die Loͤſchglocke,“ fuhr er nach einer Pauſe ſort,„ja die Loͤſchglocke, die ehrlichen Leuten befiehlt, die Lichter aus⸗ zuloͤſchen, daß Raͤuber und Diebe im Dunkeln ihr Weſen treiben koͤnnen!— Die Loͤſchglocke! Reginald de Front de Boeuf und Philipp de Malvoiſin kennen den Nutzen
*) Das Original hat Cnichts, worunter die Sachſen eine Art kriegeriſcher Diener, zuweilen Freie, zuweilen auch Leibeige⸗ ne, aber ſiets höhere als die gewöhnlichen Diener ſowohl bei Königen, als bei Thans verſtanden zu haben ſcheinen. Da
aber Cnicht, jezt Knight ſpäter das normänniſche Chevalier bedeutete, ſo vermied ich es in ſeiner alterthümlichen
Bedeutung zu nehmen. Der Verſaſſer.
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