Teil eines Werkes 
43. Band, Ivanhoe : 1. Theil (1827)
Entstehung
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„Den zur Rechten,“ ſo viel ich mich erinnere,“ meinte Brian.

„Den Linken ganz gewiß, den Linken! ich erin⸗ nere mich, wie er dahin mit ſeinem hoͤlzernen Schwer⸗ te wies.“

„Ei, er hielt das Schwert in ſeiner Linken und deutete quer uͤber ſeinen Koͤrper hin,“ erwiederte der Templer.

Jeder behauptete ſeine Meinung mit großer Hartnaͤckigkeit, wie es immer in ſolchen Faͤllen zu gehen pflegt; man rief die Diener heran; allein ſie ſtanden zu fern, als daß ſie Wambas Weiſung haͤt⸗ ten verſtehen koͤnnen. Endlich bemerkte Brian einen Gegenſtand, der ihm zuvor in der Dunkelheit ent⸗ gangen war;„hier liegt ein Schlafender, oder ein Todter an dem Fuße des Kreuzes— Hugo, ſtoß ihn mit der Lanze an.“

Dieß war nicht ſobald geſchehen, als die Geſtalt ſich erheb, und in gutem Franzoͤſiſch ausrief:„Wer du auch biſt, es iſt ſehr unhoͤflich von dir, mich in meinem Nachſinnen zu ſtoͤren.“

„Wir wuͤnſchten nur von dir zu wiſſen,“ ſprach der Prior,„wohin es nach Rotherwood, der Woh⸗ nung Cedries des Sachſen geht.“

„Ich muß auch dorthin,“ erwiederte der Frem⸗ de;„wenn ich nur ein Pferd haͤtte, ich wollt Euch dahin fuͤhren, der Weg iſt ſchwer zu finden, obwohl er mir vollkommen gut bekannt iſt.“