Pelzwwerk gefuͤttert und beſetzt, der Mantel uͤber der Bruſt mit goldnen Spangen befeſtigt, und die ganze Ordenskleidung ſo verſchoͤnert und verziert, wie die einer heutigen Quaͤckerſchoͤnheit, welche, aller Einfach⸗ heit in Schnitt und Farbe ungeachtet, durch die Wahl des Stoffes und die Art, ihn zu verwenden, derſel⸗ ben einen Anſtrich von Koketterie zu geben verſteht, der nur gar zu ſehr nach den Eitelkeiten der Welt⸗ kinder ſchmeckt.
Dieſer wuͤrdige Sohn der Kirche ritt ein wohlge⸗
der Zaum aber nach der Sitte jener Zeit mit ſilber⸗ nen Gloͤckchen behangen war; ſeine Haltung verrieth
ders, ſondern zeigte vielmehr den ungezwungenen leichten Anſtand eines wohlgeuͤbten Reiters; in der That ſchien auch das demuͤthige Maulthier, ſo gut es
zu werden. Einer der Laienbruͤder ſeines Gefolges fuͤhrte zu ſeinem anderweitigen Gebrauche einen der ſchoͤnſten, andeinſiſchen Hengſte, wie ſie damals mit großer Gefahr und Muͤhe fuͤr Perſonen von bedeuten⸗ der Wichtigkeit durch Handelsleute eingebracht wur⸗ den. Sattel und Schabracke dieſes praͤchtigen Zelters waren mit einer langen Decke belegt, die faſt bis zur
ke geiſtliche Sinnbilder prangten, Ein anderer Laten⸗
naͤhrtes Maulthier, deſſen Reitzeug reich verziert,
keineswegs das linkiſche Benehmen eines Kloſterbru⸗
im Stande und ſo bequem es zugeritten war, von dem galanten Moͤnche nur auf der Landſtraße benuͤtzt
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Erde hing, worauf Biſchofsmuͤtzen, Kreunze und ande:


