eben.“
verſchuddete Beleidigungen zu raͤchen, und Rechte zu bewahren, die wahrſcheinlich ſo theuer ſind, als ihr
Als der Kaiſer dieſen Brief empfing, bemerkte man, daß er vor Wuth ſchaͤumte und ausrief:„Un⸗
terwirf Dich Deiner Abſetzung, oder ſtirb mit den
Waffen in der Hand!“ Dieß war in der That die einzige Wechſelwahl, die er dem Fuͤrſten zu laſſen wuͤnſchte, da er wohl wußte, welchen Entſchluß ein Mann faſſen werde, den er ſelbſt nei inen franzoͤſi⸗
ſchen Kopf mit dem Herzen eines Roͤmers“ genannt hatte. 4 2
Es war von keinein Zuruͤcktreten die Rede. Der Fuͤrſt erklaͤrte dem König von England und dem Kai⸗ ſer vo von Rußland, daß er ſich im Kriegszuſtande mit
Neunlesn befinde, und ſchrieb dem K⸗ der folgenden, aus Stockholm vom 7. Maͤrz 1612 da⸗ tirten Brief:
„Die Occupation des ſchwediſchen Pommerns durch die franzoͤſiſchen Truppen, veranlaßt den Koͤnig, den Grafen von Loͤwenhjelm, ſeinen Adlutanten, an Ew.
kaiſerl. Maj. abzuſchicken. Dieſer Offizier, der ſich des vollen Auträuans ſeines Souverains erfrent, hat den Auftrag, Ew. Maj. mit den Beweggruͤnden be⸗ kannt zu Mach n, die zum Vorwande einer den be⸗
iſer Aleran⸗


