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Als das Geruͤcht zuerſt in Umlauf kam, daß man in Schweden die Abſicht habe, den Fuͤrſten von Ponte Corvo zu waͤhlen, ſagte Marſchall Davoust, in der Meinung, ſeinem Herrn zu gefallen, in des Kaiſers Zimmer:„Der Fuͤrſt von Ponte Corvo vermuthet nichts.“ Dieſe ironiſche Bemerkung reizte Napoleon zum Laͤcheln. Er antwortete mit leiſer Stimme: „er iſt noch nicht gewaͤhlt.“
Der Fuͤrſt, der bis dahin unentſchloſſen geweſen war, gab die Abſicht zu erkennen, daß er, falls der Koͤnig und die Staͤnde Schwedens ihre Wahl auf ihn fallen laſſen wuͤrden, das Anerbieten annehmen werde.
Waͤhrend dieſer Zwiſchenzeit ſagte Napoleon, der ihn ſtets abzuhalten ſuchte, der Erbe des ſchwediſchen Throns zu werden, eines Tages zu ihm:„Sie werden wahrſcheinlich nach Schweden gerufen werden. Ich habe im Sinne gehabt, Ihnen Aragonien und Katalonien zu geben; denn Spanien iſt ein zu großes Land fuͤr die Geiſtesfaͤhigkeit meines Bruders.“
Der Fuͤrſt gab keine Antwort. Schon ſeit laͤn⸗ gerer Zeit hatte er, da er fuͤr die Regierung kein Gegenſtand der Beſorgniß ſeyn wollte, auf Mittel geſonnen, Napoleons Zutrauen zu gewinnen. Die Groͤße Frankreichs, die durch ſeine Waffen errungenen
Siege und der Glanz, den ſie auf den Befehlshaber
zuruͤck warfen, legten dem Fuͤrſten die Pflicht auf, nicht als Nebenbuhler der Macht des Kaiſers aufzutreten.


