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promittiren wollte, erkannte das Betragen bes Herrn Deſaguiers nicht an.
Als dieſer Agent bald darauf zuruͤckberufen wurde, ſo geſtand der Herzog von Cadore dem Herrn von Lagerbjelke, ſchwediſchen Geſandten in Paris, offen, „daß man eine unſchuldige Perſon aufgeopfert habe.“
Der Kaiſer hatte ſich gegen den Koͤnig Karl XIII., ſo wie gegen den Fuͤrſten von Ponte Corvo, in Betreff ſeiner Zuſtimmung zu der Annahme des ſchwediſchen Thrones von Seit te des Fuͤrſten auf die freundſchaft⸗ lichſte Weiſe ausgedruͤckt. Die Erwaͤhlungsacte war in dem Moniteur bekannt gemacht worden, und zehn Tage waren verfloſſen, ohne daß der Kaiſer irgend etwas in Betreff der Abreiſe des Fuͤrſten geſagt hatte. Als der Fuͤrſt die Anſtalten zu ſeiner Abreiſe vollen⸗ det hatte und ſah, daß der Kaiſer immer noch daſ⸗ ſelbe Stillſchweigen beobachtete, ſo beſchloß er, ſich wegen eines Patentbriefs, der ihn(den Fuͤrſten) ſei⸗ ner Unterthanenpflicht entband, an ihn zu wenden.
Auf dieſes foͤrmliche Geſuch antwortete der Kai⸗ ſer, die Ausfertigung dieſes Briefs ſey einzig und allein durch den Vorſchlag eines Mitglieds des Ge⸗ heimenraths in Betreff einer vorlaͤufigen Bedingung verzoͤgert worden.—„Welche iſt dieſe?“ ſagte der Fuͤrſt.—„Die, daß Sie ſich verpflichten, die Waf⸗ fen nie gegen mich zu tragen.“ Der Fuͤrſt antwor⸗ tete hoͤchſt erſtaunt, ſeine Erwaͤhlung durch den Reichs⸗ tag von Schweden, und die Einwilligung, die der


