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einer Berufung auf die Geſetze. Die Gerechtigkeit gegen das Andenken Napoleons und ſeines Schlacht⸗ opfers erfordert daher, daß wir unterſuchen, ob das gerichtliche Verfahren gegen den Herzog von Enghien in einem geſetzlichen Sinne ſich ganz oder theilweiſe rechtfertigen laͤßt. Die Bemuͤhungen des Herrn Du⸗ pin, des gelehrten Verfaſſers einer bereits angefuͤhr⸗ ten Flugſchrift, haben uns ein vortreffliches Werk in dieſer Hinſicht geliefert.
Man muß immerhin zugeben, daß das Schickſal des ungluͤcklichen Herzogs hart war. Dieß laͤugnet ſelbſt Buonaparte nicht; und deßwegen iſt es zur Vertheidigung derer, von welchen ſein Schickſal ab⸗ hing, um ſo nothwendiger, ihr Verfahren in die Schranken des Geſetzes zu ſtellen. Wir ſprechen jetzt nicht davon, die Tragoͤdie mit den allgemeinen Regeln der Gerechtigkeit, der Großmuth oder der Menſchheit zu verſoͤhnen; allein wenn wir den Be⸗ weisgruͤnden, welche dieſe an die Hand geben, ent⸗ ſagen, ſind wir um ſo mehr zu der Erwartung be⸗ rechtigt, daß das gerichtliche Verfahren, das wir an⸗ fechten, ſo hart und grauſam es auch ſeyn mag, doch wenigſtens mit den damals in Frankreich beſtehenden Geſetzen im ſtrengſten Einklange geſtanden, und der
Art geweſen ſey, daß es beim Tageslichte und in
offenem Gerichte angenommen und vertheidigt werden konnte. Dieß heißt unſere Unterſuchung ſicherlich


