ter andern Augereau, den nachmaligen Herzog von Caſtiglione, an. Kaum war er angekommen, als eine große Anzahl der Mitglieder kam, um den Beſchluß des Raths der Aelteſten mitzutheilen, der Kraft des 102. Artikels der Verfaſſung, den Sitz des geſetzge⸗ benden Koͤrpers nach St. Cloud verlegte. Bernadotte erfuhr, als er nach Hauſe zuruͤckgekehrt war, von ſeiner Frau, daß der Generaladjutant Rapatel, der zum Stabe des General Moreau gehoͤrte, ſo eben da geweſen ſey, von Buonaparte und Moreau abgeſchickt, um ihn zu uͤberreden, ſich zu ihnen in die Tuilerien zu verfuͤgen. Buonaparte ſagte zu ihm:„Sie haben unter General Bernadotte gedient. Ich weiß, daß er Zutrauen in Sie ſetzt. Sagen Sie ihm, daß alle ſeine Freunde in den Tuilerien verſammelt ſind, und ſie ihn unter ſich zu ſehen wuͤnſchten; fuͤgen Sie hinzu, daß ſie ihr Vaterland eben ſo ſehr lieben als er, und daß ſie ungemein erfreut ſeyn wuͤrden, ihn unter der Zahl derer erſcheinen zu ſehen, denen es heute ſeine Sicherheit verdankt.“
Sieyes und Rogerducos hatten ſich bereits zu Buonaparte in die Tuilerien verfuͤgt. Die drei Di⸗ rektoren, Gohier der Praͤſident, Moulins und Barras blieben in dem Luxemburger Pallaſte. Der General⸗ Sekretaͤr Lagarde war noch der Majoritaͤt des Di⸗ rektoriums treu. Wie General Bernadotte vorher
geſehen hatte, ſo warf dieſe Majoritaͤt ihre Augen,.


