Teil eines Werkes 
67. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 33. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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17 morgen fruͤh meinen Kaffee bei Ihnen trinken? Ich muß an Ihrem Hauſe vorbeigehen, und werde erfreut ſeyn, einige Augenblicke bei Ihnen verweilen zu koͤnnen. Am naͤchſten Morgen kamen Buonaparte und ſeine Frau, Ludwig folgte ihnen einen Augenblick darauf. Buonaparte betrug ſich ſehr leutſelig*). An dem Abend fand einige Unterhaltung zwiſchen Regnault de St. Jean d'Angely, Joſeph und Lucian ſtatt. Buo⸗ naparte unterhielt ſich mit Bernadotte, der an ſeiner verlegenen Miene und ſeiner haͤufigen Anwandlung von Zerſtreuung ſah, daß ſein Geiſt tief beſchaͤftigt war. Er zweifelte nicht laͤnger, daß Buonaparte feſt entſchloſſen ſey, die Gefahr, die ihm drohte, weil er aus Aegypten entwichen, ſein Heer im Stiche gelaſſen, und die Quarantaine⸗Geſetze verletzt hatte, durch den Umſturz der Verfaſſung von ſich abzuwaͤlzen, und be⸗ ſchloß, ſich ſeinem Entſchluſſe durch alle ihm zu Geebote ſtehenden Mittel zu widerſetzen. Auf ſeiner Nuͤck⸗ kehr nach Paris befand er ſich zufaͤllig in einem Hauſe, das einem Landsmann und Freunde Moreaus ge⸗ hoͤrte. Nachdem der General gefragt hatte: ob er bei der Geſellſchaft zu Morfontaine geweſen ſey? und ob er mit Buonaparte geſprochen habe, und Bernadotte

*) Buonaparte kam keineswegs aus Freundſchaft zu Vernadotte bei dieſer Gelegenheit, ſondern um dem Direltorium und den Freunden der Republik Verdacht in Beziehung auf die Abſich⸗ ten dieſes Generals einzufloͤßen.

W. Scott's Werke, LXVII. 2