96
ſeste fi in Beſtuͤrzung— die Gaͤhrung breitete ſich nach allen Richtungen aus. Sie uͤberzeugten die Miniſter, auf die Sie einigen Einfluß in Betreff der Angelegenheiten Corſika's erlangt hatten, daß es von Wichtigkeit ſey, Ihren Schwiegervater, Herrn Gaffory, mit einem Befehle dahin abzuſchicken; und alsbald ſahen wir, wie Herr Gaffory, ein wuͤrdiger Vorlaͤufer des Herrn Narbonne, an der Spitze ſei⸗ ner Truppen, ſich bemuͤhte, durch Waffengewalt jene Tyrannet aufrecht zu erhalten, der ſein verſtorbener Vater, glorreichen Andenkens, durch ſein Genie wi⸗ derſtanden hatte. Unzaͤhlige Fehlgriffe enthuͤllten die Mittelmaͤßigkeit der Talente Ihres Schwieger⸗ vaters; er beſaß keine audere Kunſt, als die, ſich Feinde zu machen. Das Volk verband ſich aller Or⸗ ten gegen ihn. In dieſer dringenden Gefahr ſchlu⸗ gen Sie Ihre Augen auf, und ſahen Narbonne! Narbonne hatte, einen guͤnſtigen Augenblick benutzend, den Plan entworfen, auf einer Inſel, die er mit ſunerhöͤrter Grauſamkeit verwuͤſtet hatte, den De⸗ ſpotismus der auf ihr laſtete, feſt zu begruͤnden. Sie ſteckten Ihre Koͤpfe zuſammen, und die Aus⸗ fuͤhrung des Planes wurde beſchloſſen. 5000 Mann erhielten den Befehl, ſich marſchfertig zu machen; Narbonne brach auf; dieſe arme Nation, entwaffnet und entmuthigt, ohne Hoffnung und Huͤlfe, wird den Haͤnden ihres Henkers uͤberliefert. O ungluͤckliche Landsleute! Welcher gehaglaen
Ver⸗
8


