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derte. Alle anderen Theile der Eingeweide wurden in einem ziemlich geſunden Zuſtande gefunden. Der Bericht wurde von den anweſenden brittiſchen Aerzten unterzeichnet. Dr. Antomarchi war im Be⸗ griff, ſein Zeugniß hinzuzufuͤgen, als laut Nachrichten, die wir als aͤcht betrachten, General Bertrand ihm dieß verbot, weil der Bericht, als auf den Leichnam des Generals Buonaparte ſich beziehend, ab⸗ gefaßt war. Dr. Antomarchi's eigener Berlcht un⸗ terſcheldet ſich, glauben wir, nicht viel von dem der brittiſchen Aerzte, obſchon er Schluͤſſe daraus gezo⸗ gen hat, die oſfenbar mit der eigenen Ueberzeugung des Kranken und dem graͤßlichen Beweiſe der anato⸗ miſchen Operation unvertraͤglich ſind. Er behauptete immer noch, ſein verſtorbener Beſchuͤtzer ſey nicht an dem Krebſe, den wir beſchrieben haben, oder in der mediziniſchen Sprache, an der Verhaͤrtung des untern Magenmundes, geſtorben, ſondern an einer chronie-gastro hepatitis, einer Krankheit, von der er behauptete, daß ſie auf der Inſel St. Helena epidemiſch ſey; obſchon wir nirgends verſi⸗ chert oder bewieſen finden, daß das Spital der Ju⸗ ſel zu irgend einer Zeit einen einzigen Fall, gleich dem des verſtorbenen Gefangenen, aufzuweiſen hatte.
Die Begleiter Napoleons wuͤnſchten⸗ ſein Herz moͤchte aufbewahrt, und ihrer Obhut anvertraut werden. Allein Sir Hudſon Lowe hielt ſich nicht fuͤr beſugt, ihnen dieſes auf ſeine eigene Verantwortung zu


