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fyaͤrer zu ſagen Gelegenheit haben werden. An dem zuletzt erwaͤhnten Tage war er durch Schreiben ſehr ermuͤdet, und zeigte Symptome einer uͤbermaͤßigen
Au legung. Unter ſte kann man auch mit Sicher⸗ veeiit einen, die Ausſoͤhnung aller religiöſen Zwiſte in Frankreich bezweckenden Plan rechnen, den er, wie er ſagte, auszufuͤhren beſchloſſen hatte.
In dem Grade, in welchem die Kraft des Pa⸗ ienten abnahm, wurden die Anzeichen ſeiner Krank⸗ helt minder zweideutig, bis den 27. April der Aus⸗ 5 wurf eines ſchwarzfarbigen Fluidums eine weitere Einſicht in die Natur der Krankheit verſchaffte. Dr. Auromarchi beharrte darauf, ſie dem Klima beizule⸗ gen, was dem Wunſche des Patienten ſchmeichelte,
der ſeinen Tod ſeiner Gefangenſchaft zu St. Helena zuzuſchreiben wuͤnſchte; wogegen Dr. Arnott den Glau⸗ ben ausſprach, daß die Krankheit dieſelbe ſey, welche ſeinen Vater in der reinen Luft von Montpellier da⸗
G bingerafft habe. Dr. Antomarchi brachte, wie es dem Berichterſtatter eines Streites gewoͤhnlich be⸗ gegnet, ſeinen Gegner in dem ſtreitigen Punkte zum Schweigen, obſchon Dr. Arnott um dieſe Zeit fuͤr ſeine Behauptung die Beſtaͤtigung des Patienten er⸗ halten hatte. Den 238. April ertheilte Napoleon dem Dr. Antomarcht die Weiſung, daß nach ſeinem
Tode ſein Leichnam geoͤffnet werden ſolle, daß aber
kein engliſcher Arzt ihn beruͤhren duͤrfe, außer wenn
5 beſondern Karakter und ſeine Denkart beleuchtend,


