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vereinigen; ſich, um mich zu betruͤben.“¹*) Zu an⸗
dern Zeiten beklagte er die Abnahme ſeiner Energie. Das Bett, ſagte er, ſey jetzt ein Ort der Ueppig⸗
— keit, den er nicht gegen alle Throne der Welt aus⸗ tauſchen moͤchte. Die Augen, welche ſruͤher ſo wach⸗
ſam waren konnten jetzt kaum geoͤffnet werden. Er erinnerte ſich, daß er vier oder fuͤnf Sekretaͤren zu gleicher Zeit zu dittiren pflegte.„Allein damals,“ ſagte er,„war ich Napoleon— jetzt bin ich nichts mehr— meine Kraft, meine Faͤhigkeiten verlaſſen
mich— ich lebe nicht mehr, ich exiſtire nur noch.“
Oft blieb er mehrere Stunden lang ſchweigend und kill, waͤhrend welcher Zeit er, wie man vermuthen kann, große Pein litt, und in einen tiefen Truͤbſinn verſenkt war.
um die Zeit des 22ſten Januar 1821 ſchien Na⸗ poleon ſeine fruͤhere Energie einigermaßen wieder“ zu erlangen und ſeine Krankheit durch koͤrperliche Bewegungen beſiegen zu wollen. Er beſtieg ſein Roß und gallopirte, zum letztenmale fuͤnf oder ſechs Stun⸗ den in der Naͤhe von Longwvod umber; allein dieſe Anſtrengung uberwaͤltigte die Natur. Er klagte da⸗ ruͤber, daß ſeine Kraft raſch von ihm ſchwinde.
Der Gouverneur von St. Helena hatte bereits
*)„Twas ever thus— ſrom childhood's hour P've seen my fondest hopes decay I never loved a tree or Hower But was the frrst to fade away.


