1⁰4 Zu unſerem Ungluͤcke, ſo wie auch zu dem ſei⸗ nigen, da er ſeine Trennung von Napoleon als ein ſolches betrachtet haben muß, hatte ſich Las Caſes zu einem Betragen hinreißen laſſen, das ſich mit der Verpflichtung, die er, nebſt den andern Beglel⸗ tern des vormaligen Kaiſers eingegangen hatte, keine geheime Verbindung außerhalb des Bezirks der Inſel zu unterhalten, nicht vertrug. Die Gelegen⸗ heit, das einer ſeiner eigenen Diener nach England zuruaͤckkehrte, bewog ihn, dem Bedienten einen Brief anzuvertrauen, der auf ein Stuͤck weißer Seide, das in die Kleider des Purſchen eingenaͤht wurde, ge⸗ ſchrieben war. Er war an den Prinzen Luclan Buo⸗ naparte addreſſirt. Da dieß eine unmittelbare Ue⸗ berſchreitung eines weſentlichen Punktes der Vedin⸗ gungen war, die Graf Las Caſes zu beobachten ver⸗ ſprochen hatte, ſo wurde er aus der Inſel verwie⸗ ſen, und nach dem Kap der guten Hoffnung, und von da nach Europa geſchickt. Sein Tagebuch blieb einige Zeit lang in den Haͤnden des Sir Hudſon Lowe; allein es wurden, wie wir fruͤher zu bemer⸗ ken Gelegenheit hatten, ſpaͤter Veraͤnderungen und 9 Zuſaͤtze gemacht, die im Allgemeinen mehr Tadel und Vorwuͤrfe gegen den Gouverneur enthalten, als . das Manuſcript, wie es urſpruͤnglich beſtand, als der Graf St. Helena verließ. Die Abkuͤrzung des Aufenthalts des Grafen auf der Inſel war ſehr zu bedauern, da ſein Tagebuch das beſte Archiv, nich
Teil eines Werkes
65. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 31. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


