Teil eines Werkes 
65. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 31. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
Einzelbild herunterladen

54

vereinigen ſie die groͤbſten mit den edelſten Stoffen;

das Schwache, Hinfaͤllige und Unweſentliche mit dem Dauerhafteſten und Staͤrkſten. Napoleon ſank, gleich manchem Kaiſer und Helden vor ihm, unter ſeine eigenen Leidenſchaften herab, nachdem er Nationen beſiegt hatte, und wurde in ſeiner Verbannung das Opfer oder die Beute einer kleinlichen muͤrriſchen Laune, die ihn faſt bis zum Wahnſinne quaͤlte, und ihn bewog, eher ſeine Geſundheit auf's Spiel zu ſe⸗ tzen, oder vielleicht gar ſein Leben wegzuwerfen, als ſich mit wuͤrdevoller Geduld, was ſein Ungluͤck un⸗ vermeidlich gemacht hatte, zu unterwerfen.

Zweites Kapitel.

Napoleon's häus liche Gewohnheiten.— Art, wie er den Tag zubrachte,— Seine Kleidjuag.— Beſchaffenheit der Bruchſtücke von Denkwürdigkeiten, die er den Herren Gourgand und Mon⸗ tholon diktirte.— Sein beſonderer Geſchmack in den ſchönen Künſten leitete ihn auf die Bewunderung Oſſians⸗— Seine Vor⸗

liebe für das Drama;— er zieht Racine und Corneille Voltaire

vor.— Mißfallen an Tacitus.— Seine Vertheidigung von Cä⸗ ſars Karakter.— Sein Benehmen gegen die Perſonen ſeines Haushalts.— Beluſtigungen und Leibetübungen.— Seine Ka⸗ rakterſchilderung des Sir Pulteney Malcolm.— Grad ſeines Verkehrs mit den Inſulanern und denen, weliche die Inſel veſu⸗ chen— Zuſammenkunft mit Kapitain Baſil Hall,— mit Lord Amherſt und den zu der chineſiſchen Geſandtſchaft gehörenden Herren.

Die unangenehmen und ſchimpflichen Streitig⸗