Teil eines Werkes 
65. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 31. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
Einzelbild herunterladen

4⁰ einige Mannigfaltigkeit in die einfoͤrmigen Tage Napoleons bringen koͤnnen. 3

Der Gefangene war jedoch unfaͤhig, aus einer ſolchen Quelle einige Unterhaltung herzuleiten. Man haͤtte eben ſowohl erwarten koͤnnen, daß der Bewoh⸗ ner eines Kerkers ſich damit unterhalten wuͤrde, in den ſein Gefaͤngniß umgebenden Graͤben zu botani⸗ ſiren. Napoleon konnte nicht vergeſſen, was er ge⸗ weſen war, und was er jetzt war, und bekannte durch ſein Betragen offen, daß er lieber ſterben, als das Kennzeichen ſeines Schickſals, gleich Einem, der ſich in daſſelbe ergeben hatte, oͤffentlich zur Schau tragen wollte.

Waͤhrend Napoleon dieſe Anordnung verabſcheu⸗ te, hatte er nicht die geeignete Maßregel, ſich ih⸗ rem Einfluſſe zu entziehen, ergriffen. Sir Georg Cockburn hatte ihn, in Folge ſeiner Gegenvorſtellung nach ſeiner erſten Ankunft, von der Begleitung ei⸗ nes Ordonanzoffiziers, wenigſtens in ſein er unmit⸗ telbaren Geſellſchaft oder Naͤhe, freigeſprochen. Die⸗ ſes Vorrecht wurde ihm entzogen, ſo lange ſich der Admiral noch auf der Inſel befand, und ſowohl Na⸗ poleon, als die verſchiedenen Schriftſteller auf St. Helena, Las Caſes insbeſondere, ergießen ſich in die bitterſten Klagen uͤber das hoͤhniſchquaͤlende Be⸗ tragen des Sir Georg Cockburn, der eine Gunſt bloß in der grauſamen Abſicht zu ertheilen ſchien, um ſie den naͤchſten Morgen wieder zuruͤckzuneh⸗