Teil eines Werkes 
65. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 31. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
Einzelbild herunterladen

13

und nicht gegen den Gouverneur gerichtet ſeyn, von bem die Sache nicht abhaͤngt. Er fuͤgt hinzu, daß dieß die Geſinnungen des Kaiſers ſeyen. Daß ſie zwar mit einigen Schwierigkeiten zu kaͤmpfen gehabt haͤtten, als das Silbergeſchirr verkauft geweſen ſey, daß ſie aber ſeitdem ſtets gut verſehen geweſen ſeyen, und ſich uͤber nichts zu beklagen gehabt haͤtten. Dieß iſt das Zeugniß des Grafen Bertrand, als er dem Gouverneur durch ſeinen Kriegsſekretaͤr mit Bedacht ſchrieb.

Allein wir haben auch die Meinung Napoleon's ſelbſt, wie ſie Dr. OMeara uͤberliefert hat, der um dieſe Zeit, wie bereits bemerkt worden iſt, die Ge⸗ wohnheit hatte, dem Gouverneur das, was er in Ge⸗ ſellſchaft zu Longwood gehört hatte, mitzutheilen.

Den sSten Junius 2377.

Er(Buonaparte) bemerkte, daß Santini's Schrift

ein naͤrriſches, ubertriebenes Produkt voll von Spoͤt⸗ terei und einigen Luͤgen ſey: Wahrheiten ſeyen dar⸗ in, allein uͤbertriebene. Nie ſey der von ihm ge⸗ ſchllderte Mangel wirklich vorhanden geweſen, es ſey genug herbelgeſchafft worden, um davon leben zu köoͤnnen, allein nicht genug, um elne anſtaͤndige Ta⸗ fel zu fuͤhren; ſie haben genug Wein gehabt; es habe ſicherlich zuweilen an nothwendigen Artikeln ge⸗ mangelt, allein dieß koͤnne Zufaͤllen zugeſchrieben werden; er glaube, es ſeyen haͤufige Einkaͤufe von Brod und andern Lebens mitteln fuͤr das Lager ge⸗