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ſeinen bisher angeführten Werken, obgleich es Manche dem Lay of the last Minstrel nach⸗ ſetzen wollen.— Der ſtürmiſche Beifall, den es erhielt, iſt zunächſt der unübertrefflichen und getreuen Schilderung der Sitten und Ge⸗ bräuche der ſchottiſchen Hochländer und dem le⸗ bendigen Gemälde der Coſtüme dieſes merkwür⸗ digen Volkes zuzuſchreiben. Dieß gab der Dichtung einen eigenen Reiz, eine ganz be⸗ ſondere Friſche der Neuheit. Dazu kam die neue Bahn der Diction ſelbſt, die Walter Scott einſchlug. Die Dichtungen Oſſians hat⸗ ten den Karakter und die Gefühle einer beinahe antideluvianiſchen Zeit geſchildert, aus der keine Tradition herüberwehte, aus welcher keine Ge⸗ ſchichte der vorgeführten Scenen zur Folie diente. Wohl aber war dieſe bei Scott's neuen roman⸗ tiſchen Gemäͤlden in glänzender Reichhaltigkeit vorhanden. Er ſchrieb die Dame vom See nicht nur mit inniger Begeiſterung, ſondern gefiel ſich darin, ſie aus hiſtoriſchen und philo⸗ ſophiſchen Nachforſchungen jeder Art zuſammen⸗ zuſetzen.„Ich habe viel geleſen, ſagt er ſelbſt, W. Scott's ſaͤmmtl. Werke. 1748 Boͤchn. 5


