zu erhalten. Aber Walter Scott liebte zu ſehr ſeine geiſtige Unabhängigkeit und entgeg⸗ 88 nete ihm gewöhnlich:„O laß doch das wilde Füllen auf wilder Weide gedeihen!?— In⸗ deſſen gab er doch das Erſte, was von ihm 1797 gedruckt erſchien, zwei Nachbildungen deutſcher Romanzen, unter dem Titet:„The 4 Chace“ und»William and Heller“(nach Bürgers:»Leonore⸗) nur mit Erskine's Gutachten und Zuſtimmung aus der Hand. Drei Jahre ſpäter folgte eine Ueberſetzung von Göthe’s:„Götz von Berlichingen“— und dieſer einige treffliche Balladen in den Wun⸗ dergeſchichten(,Tales of Wonderö von Lewis, 3. B.„The Ewe of St. John« und„Glenfi- las!“— 3
Das erſte größere Werk, welches den Grund zu ſeinem Ruhme legte, war eine Sammlung „»Balladen von Schottland's Landgränze,“(„The Minstrelsy of the Scottisch border“ in einer prachtvollen Ausgabe von drei Bänden. Die geiſtreichen und belehrenden Anmerkungen, wo⸗ mit Walter Scott dieſe Sammlung ſchmückte,


