wir begehrten.
mein alter uaer die S
88 Als ich auf dieſem oͤden, einſan um ah, wurde ich unaus ſprechlich geruͤh Andenken an diejenigen, die auf mein 8 Auſpruch hatten. Aber der Gedanke, daß Juͤnzlinge, in der Bluͤthe des Lebens und nach einer ſo kurzen Zeit kalt im Grabe lagen, Alle hinge⸗ rafft von einem gewaltſamen⸗ unerwarteten Tode, gab mir ein Bild der Sterblichkeit, wovor meine Seele erbebte. Daß ich als Eigenthuͤmer in das Schloß zuruͤckkehrte, das ich faſt als Fluͤchtling verlaſſen, gewaͤhrte mir wenig Troſt. Ich war noch nicht gewoͤhnt, dieſe Umgebungen fuͤr mein Eigenthum zu halten, und fuͤhlte mich gleichſam als un⸗ rechtmäßigen Beſizer, wenigſtens als eingedrungenen Fremd⸗ ling, und kaum konnte ich den Gedanken los werden, einige von den kraͤftigen Geſtalten meiner verſtorbenen Vettern
men Schauplaze mich
e rt, ſ e
wuͤrden gleich rieſenhaften Geſpenſtern am Eingang erſchei⸗
nen, und mir den Weg vertreten. Waͤhrend ich dieſen traurigen Gedanken nachhieng,
hatte Andreas, in dem ganz andere Gefuͤhle ſich regten, abwechſelnd an alle Thuͤren des Gebaͤudes gedonnert, und
zu gleicher Zeit in einem ſo lauten Tone Einlaß begehrt, als wolle er andeuten, daß er wenigſtens ſeine neuerlangte
Wichtigkeit als Knappe des neuen Burgyerrn in vollem Maaße fuͤhle. Endlich zeigte ſich furchtlam und widerſtre⸗ bend Syddall, meines Oheims alter Haushofmeiſter an ei⸗
nem niedrigen wohl vergitterten Fenſter, und fragte, was
„Wlr ſind gekommen, Euch Euer Geſchaͤft abzunehmen, reund;“ ſagte Audreas Gutdienſt;„Ihr moͤgt
ſel abliefern, ſobald es Euch beliebt. Ich will das Silber⸗ und Tiſchzeug zur Hand nehmen. Ihr 6.. 8


