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44 unſere Sitte, ſpeiſe den Gaſt, der kommt, foͤrdre den, der geht. Aber Ihr koͤnnt nicht uber Drymen heimkehren,—
ich muß Euch an den See bringen, und nach der Faͤhre von Balloch hinuͤberrudern laſſen,— Eure Pferde ſende ich um den See herum, daß Ihr ſie dort trefft. Ein kluger Mann kehrt nie auf der Straße heim, auf der er gekom⸗ men iſt, wenn er eine audere frei hat.“
„Ja, ja, Robin, das iſt eine von den Regeln, die Ihr gelernt habt als Viehhaͤndler. Ihr hattet nicht Luſt, die Landleute wieder zu ſehen, denen Euer Vieh das Gras abgewaidet hatte,— und ich fuͤrchte, jezt iſt Euer Weg noch ſchlimmer bezeichnet, als damals.“ 2
„Um ſo weniger muß man ſie oft gehen, Vetter,“ er⸗ wiederte Robin,„ich werde den Dougal, der zu dem Ende in Euern Bedienten verwandelt iſt, herumſenden mit Euern Pferden.— Seht, da iſt er.“
„Ich haͤtte den Burſchen nicht wieder erkannt,“ ſagte Jar⸗ vie, und es war auch in der Tyat nicht leicht, den wilden Hoch⸗ laͤnder zu erkennen, als er an der Thuͤre erſchien in einem Hut, Peruͤcke und Reitrock, der einſt dem Herrn Andreas Gutdienſt gehoͤrt hatte. Er ritt auf Jarvies Pferd, fuͤhrte das meinige, und erhielt noch einige Befehle von ſeinem Herrn, gewiſſe Stellen zu meiden, wo er ſich dem Verdacht ausſeze, Nachrichten auf dem Wege einzuziehen, und uns an dem beſtimmten Plaze, bei der Faͤhre von Balloch zu erwarten. Mac Gregor lud uns ein, den Weg mit ihm zu machen, und das Morgenſchluͤckchen nicht zu vergeſſen, da wir vor dem Fruͤhſtuͤck eine gute Strecke Wegs zu ma⸗ chen haͤtten. Er trank Jarvie ein Glas Branntwein zu, der es aber eine unrechte und gefaͤhrliche Gewohnheit nannte, den Tag mit geiſtigen Getraͤnken anzufangen, aus⸗


