Teil eines Werkes 
104. Band, Robin der Rothe : 5. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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ſchöpft, und von den mannigfachen unerwarteten und au⸗ ßerordentlichen Scenen des Tags betaͤubt wurde ich endlich von einem tiefen Schlafe uͤberwaͤltigt, und troz aller Gruͤn⸗ de, die ich zur Wachſamkeit hatte, ſchlief ich dennoch fort bis zum Morgen.

Als ich die Augen oͤffnete, und mich beſann, wo ich war, bemerkte ich, daß Mac Gregor bereits die Huͤtte ver⸗ aaſſen hatte. Ich weckte den Rathmann auf, der nach man⸗ chhem Schnauben und Stoͤhnen, und einigen ſchweren Kla⸗ gen, daß in Folge der ungewohnten Anſtrengungen des vo⸗ rigen Tages alle ſeine Glieder wie zerſchlagen ſeien, end⸗ lich im Stande war, die frohe Nachricht zu faſſen, daß die von Raſhleigh mitgenommenen Handelspapiere gluͤcklich wieder erlangt ſetien. Sobald er meine Mittheilung ver⸗ ſtanden hatte, vergaß er alle ſeine Beſchwerden, ſprang ge⸗ ſchaͤftig auf, und verglich augenblicklich die Papiere mit den Angaben Owens. Bis auf eine nicht bedentende Summe fand ſich alles.„Gott ſei gelobt!“ ſagte er,„das iſt'’s, wmas wir brauchen, nun fort aus dieſem traurigen Lande! Ich will nie wieder an den Ardſee denken, der Gedanke macht mich ſchaundern!“

„Es thut mir leid, Vetter,“ ſagte Mac Gregok⸗ der bei den lezten Worten in die Huͤtte trat,„daß die Um⸗ ſtaͤnde nicht erlaubt haben, Euch zu empfangen, wie ich ge⸗ wuͤnſcht haͤtte, wenn Ihr aber meine geringe Wohnung be⸗ ſuchen wollt,“———

„Sehr verbunden, ſehr verbunden,“ antwortete Jarvle haſtig.„Aber wir muͤſſen aufbrechen, wir muͤſſen gehen, Herr Osbaldiſtone und ich,— Geſchaͤfte koͤnnen nicht war⸗ ten.“

„Gut, Vetter,“ erwiederte der Hochlaͤnder,„Ihr kennt